1. Heidelberger Schachherbst im Fernsehen

Kein Überraschungssieger, aber ein überraschter Sieger!

IM Jonas Rosner gewinnt das A-Turnier – Jürgen Winter siegt im B-Turnier des 1.Heidelberger Schachherbst

Das Turnier, das am 3.Oktober begonnen hatte, ging am Sonntag den 6. Oktober mit der Siegerehrung, bei der insgesamt 33 Preise vergeben wurden, zu Ende. Die Siegerehrung zum Abschluss des viertägigen internationalen Opens erhielt erfreulicherweise einen großen Zuspruch, was wohl auch mit der stattlichen Anzahl an Preisen zusammenhing.

Bevor der Organisator Bernd Kühn weiter auf die Gewinner eingeht, zieht er zunächst ein organisatorisches Fazit: „Die Spieler lobten die Spielbedingungen überaus, was wohl auch dazu führte, dass eine Großzahl der Partien lange ausgefochten wurden. Gleich am ersten Tag mussten die Teilnehmer des A-Turniers auf den Beginn ihrer 2.Runde warten, da ein Endspiel Dame gegen Turm, Springer und Bauer auch nach 6 Stunden noch andauerte. Alle Spieler hatten für die Situation größtes Verständnis und der weitere Ablauf war absolut problemfrei. Generell kann man an dieser Stelle ein großes Lob an die Teilnehmer adressieren, die ihren Anteil an dem gelungenen Debüt des Heidelberger Schachherbstes hatten. Ebenso bedanke ich mich bei dem Schiedsrichterteam (Steffen Piechot und Fabian Mäurer) für die tadellose Arbeit und die für mich unverzichtbare Unterstützung! Auch an das Küchenteam und alle im Hintergrund Tätigen eine großes Dankeschön.“

Nun zum Sportlichen: Wie bereits erwähnt wurde sowohl im A- als auch B-Turnier lange und zäh gekämpft, was auch immer wieder für reichlich Spannung sorgte. Der Internationale Meister Jonas Rosner vom SK Ettlingen hatte am Ende mit 5 Siegen und zwei Unentschieden im A-Turnier die Nase vorn und durfte sich über 1000 Euro Preisgeld freuen. Auf den Plätzen 2-4 folgten die 3 mitspielenden Großmeister (Vadim Malakhatko, Vyacheslav Ikonnikov und Mikhail Kazakov) mit je einem halben Punkt Rückstand auf Rosner.

Im B-Turnier siegte Jürgen Winter von DJB Steuben Feudenheim mit 6 Siegen und einem Unentschieden. Gefolgt von dem 83jährige Fiodor Vakuliuk, dem 13jährigen Arvin Plaumann und Manuel Hesse.

Die weiteren Preisträger:

A-Turnier:

Damenpreis: WGM Josefine Heinemann, Jugendpreis: Gabriel Jülg, Seniorenpreis: Dr. Gernot Klein

Rating < 2250: 1.Platz: FM Marco Dobrikov, 2.Platz: Lukas Pfatteicher, 3.Platz: Enrico Krämer

Rating < 2100: 1.Platz: Tobias Hermann, 2.Platz: Christoph Deutsch, 3.Platz: Jasmin Pitic

Rating < 1950: 1.Platz: Gerhard Halli, 2.Platz: Lukas Muths, 3.Platz: Nam Do

Rating < 1800: 1.Platz: Dr. Tran Son Do, 2.Platz: Kerim Karakol, 3.Platz: Alan Avdagic

B-Turnier:

Damenpreis: Katharina Syrov, Jugendpreis: Lennart Scheid, Seniorenpreis: Mustafa Pitic

Rating < 1600: Florentin Lübke, < 1500: Miguel Scheibler, <1400: Justin Fließ, <1300: Vadim Eggert, < 1200: Nikolaj Schillert, < 1100: David Schwarz, < 1000: Mark Schmitt

Stand der Dinge am Samstagabend – Das Turnier läuft und läuft…

Heidelberger Schachherbst geht in den vierten und letzen Turniertag. Mit großer Spannung wird um die Platzierungen gekämpft. Manche Akteure ringen über 5 Stunden pro Partie um die Punkte. Nach 10-11 Stunden Schach, versteht man nur zu gut, warum Schach großer Sport ist!

BerndsChessFactory bedankt sich für den guten Zuspruch!

1.Heidelberger Schachherbst im Fernsehen!

TopTen: A-Turnier: 1. GM Mikhail Kazakov 2503, 2.  GM Vyacheslav Ikonnikov 2476, 3.  IM Ilja Schneider 2464, 4.  GM Vadim Malakhatko 2457, 5. IM Thibaut Vandenbussche 2399, 6. IM Jonas Rosner 2396, 7. FM Maximilian Ruff 2344, 8. Arkadi Syrov 2336 9. FM Dr. Vladimir Podat 2311, 10. FM Anoseh Armin Farmani 2310

WGM Josefine Heinemann ist beim  1.Heidelberger Schachherbst am Start!

Schachspielen in einer der schönsten Städte Deutschlands

1. Heidelberger Schachherbst vereint ein Schachturnier mit einem unvergesslichen Städtebesuch!

In Heidelberg am Neckar und unterhalb des Königsstuhls gibt es Einiges zu sehen. Die Altstadt lädt zum Bummeln und Schlendern ein – hier in der längsten Fußgängerzone in ganz Europa lässt sich der Tag genießen. Aber auch die Umgebung inmitten der Natur weiß zu gefallen. Heidelberg ist eine tolle Mischung aus Geschichte, Altstadt, Moderne, Charme und Natur. Hier in Heidelberg leben knapp 159.000 Einwohner (davon 31.000 Studenten), umrahmt von einer wunderschönen Kulisse aus Fluss, Berge, Wäldern und grünen Ufern. Heidelberg hat ein sehr gutes ÖPNV-Netz und ist eine Stadt, die man wunderbar zu Fuß erkunden kannst. Heidelberg ist so eine Stadt, die man auf jeden Fall gesehen haben sollte!

Das Schloss ist die berühmteste Ruine in Deutschland und gleichzeitig das Wahrzeichen der Stadt. Der Weg führt von der Altstadt über einen kleinen Pfad hinauf zur Schlossanlage. Zum Sonnenuntergang ist es natürlich besonders schön dort oben. Durch die langen Geschichte, der langen Bauzeit von knapp 400 Jahren und der wechselnden Herrscher beeindruckt das Gebäude durch verschiedene Baustile der jeweiligen Epoche. Vom Schloss aus kann man weiter zum Königsstuhl. Dieser 567,8 Meter hohe Berg ist von der Altstadt und vom Schloss aus leicht zu erreichen. Hier oben findet man vor allem Ruhe und Idylle, zudem eine einzigartige Aussicht auf die Stadt Heidelberg und das Neckartal. Mit der Bergbahn kommt man von der Talstation Kornmarkt über die Stationen Schloss und Molkenkur bis zum Königsstuhl. Oben angekommen gibt es aber nicht nur eine grandiose Aussicht, sondern auch den Freizeitpark Märchenparadies und die Falknerei Tinnunculus.

Der Botanische Garten in Heidelberg, welcher 1593 gegründet wurde, gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Universitätseinrichtungen. Hier finden sich über 14.000 Pflanzenarten. Das Herzstück bilden 11 Spezialsammlungen, zu welchen u.a. Sukkulenten der Alten Welt, tropische Orchideen, Cycadeen oder auch mediterrane Geophyten gehören.

Die Alte Brücke über dem Neckar verbindet die Altstadt mit dem östlichen Ende des Stadtteils Neuenheim. Besonders schön ist der Blick von der Brücke auf die Stadt und Umgebung am Abend. Auf der anderen Seite lässt sich zudem entspannt am Neckarufer sitzen und dein Bierchen schlürfen. Auf der Brücke befindet sich ein beliebtes Fotomotiv – der Brückenaffe. Man sagt, dass das Streichen über den Spiegel (welchen der Affe in der linken Hand hält), einem Wohlstand bringt. Wer über den ausgestreckten Finger der rechten Hand des Affen streicht, kommt immerhin zurück nach Heidelberg.

Auch die Spielstätte das Bürgerhaus im Stadtteil Emmertsgrund lässt keine Wünsche offen. Beste Spielbedingungen, jede Menge Parkplätze, eine gute Erreichbarkeit mit dem ÖPNV und ein lichtdurchfluteter Turniersaal bilden den Rahmen für das 7-rundige, in A- und B-Gruppe unterteilte Turnier. Die Ausgestaltung der mannigfaltigen Preise, welche man in der Ausschreibung findet machen das Turnier für jedes Spielniveau sehr interessant. Bleibt nur: Anmelden zum 1.Heidelberger Schachherbst vom 3.-6. Oktober 2019!

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